Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins

Quelle: Soester-Anzeiger

Keine Überraschungen gab es bei der Wahl des Vorstandes des SPD-Ortsvereins. Vorsitzender Harald Beckers, der als einziger nicht zur Wahl anstand, führte durch die Versammlung. Neben dem stellv. Vorsitzenden Gerhard Bruschke wurden auch der Kassierer Ferdi Künemund und alle Beisitzer wiedergewählt. Der Kreis der Beisitzer wurde mit Marion Lesinski um eine weitere Person erweitert. Damit will der Ortsverein sowohl auf die gestiegene Mitgliederzahl als auch auf die vielfältigen Aufgaben und Termine des Ortsvereins reagieren. Mit Erika Szybalski wurde auch die Position eines Kassenprüfers neu besetzt. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Harald Beckers konnte zu Beginn der Versammlung zwei Neumitgliedern ihre Mitgliedsbücher überreichen und wenig später mit Irene Olbrich eine langjährige Sozialdemokratin zu 40 Jahren Mitgliedschaft in der SPD gratulieren. Irene Olbrich war lange Zeit auch als Ratsmitglied für die SPD Möhnesee in der Gemeinde tätig und hat sich ständig für die Belange der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Möhnesee engagiert.

Heftige Kritik wurde in der Versammlung an den hohen Kosten für den Rathausumbau geübt. Dabei wurde aus dem Kreis der Teilnehmen sogar angeregt, eine Abwahl des Bürgermeisters in Betracht zu ziehen. Generell und darauf wies auch Fraktionsvorsitzender Gerhard Bruschke hin, benötige die Gemeinde ein deutlich effektiveres Kontrollsystem, um derartigen Kostensteigerungen, die beim Rathausumbau auf einer fehlerhaften Kostenplanung des Architekten und mangelhafter Kontrolle durch die Verwaltung beruhten, in Zukunft vorzubeugen.

Harald Beckers lies in seinen abschließenden Worten noch einmal die bisherigen Erfolge der SPD Revue passieren. Dabei ging er insbesondere auch die Entwicklung der Gemeinden Möhnesee im touristischen Bereich ein. „Die Uferpromenade in Körbecke und der Fuß- und Radweg rund um den See seien im Wesentlichen auf die Aktivitäten der SPD zurückzuführen und gemeinsam mit BG, FDP und Bündnis90/Die Grünen gegen den erklärten Willen der CDU umgesetzt worden.“

 

 

 

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