Feldscheunenweg

Besichtigung vor Ort Bild: SPD-Fraktion

Bereits in der Vergangenheit hat sich die SPD-Fraktion gegen die von einer Anliegerin gewünschte Verlegung des Feldscheunenweges in Günne an den Waldrand ausgesprochen. Grund für den Wunsch auf Verlegung des Weges war angeblich eine permanente Gefahr durch Radfahrer und sonstige Verkehrsteilnehmer für die hochwertigen Pferde, die auf der Hofanlage gezüchtet bzw. betreut werden.

Nachdem der Naturschutzbeirat in einer ersten Sitzung im letzten Jahr die Entscheidung vertagt hatte, wurde jetzt bei der in Möhnesee stattfindenden Sitzung ein klares Ergebnis erzielt. Der Naturschutzbeirat spricht sich jetzt ebenfalls gegen die Verlegung des Weges an den Waldrand aus.

Der Bauausschuss der Gemeinde hat diese Entscheidung jetzt nachvollzogen. Auf Antrag der SPD-Fraktion hat man sich dem Votum des Naturschutzbeirates angeschlossen. Da dieses auch die Anlegung einer Alternativtrasse vorsieht, wurde auch dazu die Zustimmung erteilt. Diese Alternativtrasse geht hinter dem Anwesen des Pferdehofes her und schließt dann an den bereits vorhandene Weg an. Die Fraktion hat nach einer längeren Diskussion insbesondere mit der Verwaltung auch durchgesetzt, dass der neue Weg vor dem Ehrenmal für die Toten eines Flugzeugabsturzes auf die alte Trasse zurückgeführt werden soll.

Der Feldscheunenweg in Günne stellt eine fußläufige Verbindung zur Gemeinde Ense dar und wird von beiden Seiten begangen. Allerdings konnten wir bis unseren Begehungen des Weges nicht feststellen, dass die Bedenken des Pferdehofes tatsächlich berechtigt sind. Gleichwohl hat sich die SPD im Interesse eines reibungslosen Ablaufes auf dem Pferdehof mit einer Verlegung des Weges grundsätzlich einverstanden erklärt.

Allerdings wird im weiteren Verfahren noch zu klären sein, wie der finanzielle Ausgleich zwischen den jeweiligen Wegeflächen erfolgt. Hier dürften auf die Antragstellerin neben den Kosten für den neuen Weg auch Aufwuchsentschädigungen für die Gemeinde sowie Ausgleichszahlungen für die ungleich größere Fläche des dann aufzugebenden Weges zukommen. Wir werden das weitere Verfahren intensiv beobachten.

Keine Kommentare vorhanden

Machen Sie bei der Konversation mit.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.