Sanierung der K 8 zwischen Günne und Delecke

Wieder einmal wird, wenn man der Meinung der Sozialdemokraten vom See folgt, eine Chance für eine vernünftige und zukunftsweisende Verkehrsführung am Möhnesee vertan. Ich Rahmen einer internen Besprechung befasste sich die SPD unter Beteiligung des Kreistagsmitgliedes und Landratskandidaten Christan Klespe ausführlich mit den Plänen des Kreise Soest zur Sanierung der K 8, die vor kurzem im Bauausschuss der Gemeinde vorgestellt wurden.

Besondere Aufmerksamkeit richtete die SPD dabei auf den Bereich des Sperrmauervorplatzes und der Verbindung zwischen Günne und Delecke. So sei bereits im Rahmen der Regionale 2013 über eine Vergrößerung des Vorplatzes nachgedacht worden, was aber damals an der Lage der K 8 scheiterte. Wenn dieser Straßenbereich jetzt saniert werden soll, bietet es sich an, die Straßenführung insgesamt nach Norden zu verschieben und damit eine verbesserte Eingangssituation für die Sperrmauer zu erreichen.

Weiter favorisiert die SPD auch die Verlegung des Fuß- und Radweges auf die südliche und dem See zugewandte Seite der K 8. Gerade auf der Südseite, so erläuterte Fraktionsvorsitzender Gerhard Bruschke, befinden sich die touristischen Angebote in diesem Bereich. Mit Pier 20, Haus Delecke und dem Sabe Mente sind dort insgesamt drei touristisch geprägte Betriebe ansässig. Es wäre daher ein unverzeihlicher Fehler, wenn die Rad- und Fußtouristen auf der anderen Straßenseite an dieser Gastronomie vorbeigeführt würden. Der Platz für den Fuß- und Radweg könnte auch hier durch eine Verschiebung der Straße nach Norden erreicht werden.

Die SPD bezweifelt die Aussage des Kreises, der Unterbau der Straße gebe eine Verschiebung nicht her. Ratsmitglied Harald Beckers: „Wer den alten Straßenzuschnitt noch im Auge hat, stellt fest, dass auch die jetzigen nördlichen Parkbuchten auf dem Straßenkörper liegen, also den gleichen Unterbau wie die jetzige Fahrbahn haben. Bei einer Änderung der Planung würden den Parkflächen lediglich auf den jetzigen Fuß- und Radweg verschoben. Da dort nur Pkw parken, dürfte eine ausreichende Festigkeit vorhanden sein.“

Auch Christian Klespe wendet sich gegen die Planung des Kreises. Er weist darauf hin, dass dies die einzige Teilstrecke des Radweges sei, das auf der dem See abgewandten Seite verlaufe. Klespe: „Diese Ausführung wird der touristischen Bedeutung der Verbindung zwischen Sperrmauer und Delecke nicht gerecht.“ Die Verwirklichung eines Projektes im Rahmen der Regionale 2025 biete sich hier geradezu an. In interkommunaler Zusammenarbeit könnten Gemeinde Möhnesee und Kreis Soest unter digitaler Beteiligung der Bürger eine attraktive Kombination aus Fuß- und Radweg schaffen. Damit würde eine touristisch Verbindung zwischen insgesamt sieben gastronomischen Betrieben hergestellt.

 

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