SPD fordert eine Gesamtplanung für das Südufer

Aufgrund der Absichten verschiedener Investoren am Südufer befürchtet die SPD, dass durch Einzelfallentscheidungen eine nicht gewollte Belastung des Südufers erfolgt. Die Fraktion hat daher einen Antrag auf eine Gesamtüberplanung dies Bereiches vom Stockumer Damm bis zur Fußgängerbrücke gestellt, der in die Tagesordnung für die nächste Sitzung des Planungsausschusses aufgenommen werden soll. Nachstehend der Antrag im Wortlaut:

„Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

am Südufer befinden sich derzeit die Umnutzung des ehemaligen Campingplatzes „Stockumer Eichen“ und des britischen Segelclubs in einem Anfangsstadium der Planung.

Bezüglich des angedachten Chalet-Hotels ist das Planverfahren bereits in Gang gesetzt worden. Allerdings fehlen dort noch belastbare Unterlagen über die beabsichtigte Nutzung und den Umfang der Bebauung. Bezüglich des Geländes des ehemaligen britischen Segelclubs gibt es zwar Nutzungsüberlegungen, dort ist aber bisher kein formelles Planverfahren beschlossen worden.

Beide Bereiche befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Dies führt dazu, dass sich Probleme insbesondere im Bereich der Verkehrsführung und der Belastung des Südufers durch die zusätzlichen Besucher abzeichnen. Dies könnte der bisherigen Absicht der Gemeinde, das Südufer mehr dem „sanften“ Tourismus zu widmen, entgegenlaufen, zumal hier durch Gastronomie, Segelclubs, Atrium und Jugendherberge weiterer Zielverkehr vorhanden ist.

Zur Verhinderung von nicht umkehrbaren Einzelentscheidungen beantragen wir daher,

ein Gesamtkonzept für die künftige Nutzung und Ausgestaltung der Gelände zwischen dem Stockumer Damm und der Fußgängerbrücke aufzustellen und dabei sowohl die verkehrstechnischen Möglichkeiten als auch die Auswirkungen gewünschter Maßnahmen auf die Umwelt zu diskutieren.“

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