SPD Klausur: Schwerpunkte für die nächste Ratsperiode

Obwohl der Wahlkampf für die Kommunalwahl noch voll im Gange ist, blicken die Sozialdemokraten bereits auf die Zeit danach. Bei einer Klausurtagung im Möhnehof Sämer, an der neben der aktuellen Fraktion auch die neuen Kandidaten für den Gemeinderat teilgenommen haben, wurde jetzt über Schwerpunkte für die kommende Ratsperiode diskutiert.

Dabei wurden vor allem die Bereich Umweltschutz und Klima in den Focus genommen. Generell ist die SPD hier der Auffassung, dass diese Bereiche in der täglichen politischen Arbeit mehr Beachtung finden und daher im neuen Rat durch die Bildung eines eigenen Ausschusses aufgewertet werden müssen. Als Tourismusgemeinde mit einem unmittelbaren Bezug zum Arnsberger Wald und vielen Schutzzonen im Gemeindegebiet müsse dieses Thema einfach konsequent bearbeitet werden. Fraktionsvorsitzender Gerhard Bruschke: „Wir sehen alle die Auswirkungen des Klimas auf den heimischen Wald aber auch auf die Landwirtschaft und sind daher verpflichtet, diesem Thema künftig auch bei der Arbeit des Gemeinderates mehr Raum einzuräumen. Zudem gibt es hier eine enge Verknüpfung auch zur Verkehrsproblematik und dem Tourismus allgemein.“

Die Fraktion will sich auch dem Thema Vereine und Kultur verstärkt widmen. Durch den Wegfall der „Drüggelter Kunststückchen“ sei hier ein gewisses Vakuum entstanden, das es auszugleichen gelte. Bei der Diskussion wurde deutlich, dass auch die heimischen Vereine als Kulturträgen mehr Beachtung verdienten. Hier folge man dem Ansatz des von SPD und FDP unterstützten Bürgermeisterkandidaten Florian Kamp, der sich auch eine Überprüfung der Vereinsförderung auf seine Fahnen geschrieben habe. Bruschke: „Die Vereinsförderrichtlinien der Gemeinde sind schon etwas in die Jahre gekommen und müssen daher überarbeitet werden. Wir stellen uns vor, die seit einigen Jahren auf Antrag der SPD in den Haushalt eingestellten Mittel für kulturelle Aktivitäten in die Gesamtbetrachtung mit einzubeziehen und ein neues Konzept für die Vereinsförderung zu entwickeln in dem neben der Jugendarbeit auch die kulturelle Arbeit der Vereine berücksichtigt wird.“

 

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